„Heute schon(en). An morgen denken! Ressourcen intelligent nutzen.“
„Heute schon(en). An morgen denken! Ressourcen intelligent nutzen.“ lautet das Thema der aktuellen Ausschreibung beim Schülerwettbewerb 2011 der Siemens Stiftung. Gesucht werden zukunftsweisende Antworten auf die Frage, wie wir mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde nachhaltiger und effizienter umgehen können.
Mit dem Schülerwettbewerb will die Siemens Stiftung gezielt junge Menschen motivieren, sich mit relevanten Themen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen – und zwar aus einem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Blickwinkel.
Für die diesjährige Wettbewerbsrunde hat die Siemens Stiftung den Teilnehmerkreis erweitert. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen in Deutschland (ab Klasse 10), in Österreich (Oberstufe ab Klasse 6), der Schweiz (Sekundarstufe II) sowie an Deutschen Auslandsschulen in Europa (ab Klasse 10).
Bei der Bewertung setzt die Siemens Stiftung auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Technischen Universität (TU) Berlin und der Technischen Universität München (TUM).
Um möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrem Umfeld und mit Ihren Medien auf den Wettbewerb aufmerksam machen könnten.
Weitere Informationen zum Schülerwettbewerb 2011 der Siemens Stiftung finden Sie in dem angehängten Wettbewerbsflyer und auf unserer Website
www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb.
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.
Mit den besten Grüßen
Christa Mühlbauer
Siemens Stiftung
Bildung & Soziales
Oskar-von-Miller-Ring 20
80333 München, Deutschland
Tel.: +49 89 636-83146
Fax: +49 89 636-81979
Mobil: +49 172 8598423
mailto:christa.muehlbauer@siemens-stiftung.org
www.siemens-stiftung.org
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Schulleiter in Manila : „Elitär sind wir nicht“

- Wolfgang Kollecker (2.v.l.) leitet die Deutsche Schule in Manila.
Dorsten, 15.06.2010, Julia Emmrich
Berlin/Manila. Wolfgang Kollecker atmet auf. Es ist zehn Grad kälter als in Manila, die Kastanien im Charlottenburger Park werfen Schatten und der deutsche Außenminister war nicht halb so arrogant wie seine Botschaftertruppe in Asien.
Wolfgang Kollecker war Lehrer an der Gesamtschule Wulfen, wechselte dann zur Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck – dann kam vor fünf Jahren Manila. Sein Zuhause in Dorsten sieht der Westfale seitdem nur in den Schulferien, und, was beinahe noch schwerer wiegt: die Radtouren am Kanal entlang, „die fehlen mir sehr“. In der 15-Millionen-Stadt Manila gibt es gefühlt höchstens hundert Bäume, wer an den Stadtrand ins Grüne will, muss zwei, drei Stunden Staufahrt einkalkulieren.
Der 57-Jährige ist ein Macher und Manila mit Sicherheit nicht die letzte Station: Auch wenn seine dänische Frau und die 16-jährige Tochter Lisa auf den Philippinen bleiben wollen – Kollecker will demnächst wieder nach Hause. Wäre doch gelacht, wenn sie in NRW für einen wie ihn keine Aufgabe hätten. Mögen andere an die Pensionierung denken, Kollecker will sein neues Auslandswissen in Deutschland investieren.
Außerdem: Manila ist kein Ort zum Altwerden. Nicht für einen wie Kollecker. „Ich habe acht Kilo zugelegt“, sagt er und rollt die stets lachenden Augen, „man bewegt sich einfach nicht, sondern schwitzt immer nur vor sich hin.“ Ein bisschen mehr europäische Kultur dürfte es auf Dauer auch sein, findet er. Aber: „Neulich hat ein Schüler einen guten Satz gesagt: Für die Menschen in Manila ist das Glas immer halbvoll.“ Das Gejammer in Deutschland, daran wird sich Kollecker erst wieder gewöhnen müssen.
Der Schüler hieß Patrick, 16 Jahre alt. Ein Kind von Geschäftsleuten, die ein paar Jahre in Manila lebten. Patrick lebt heute wieder in Hamm. Für ihn war die Deutsche Schule in Manila ein Glücksfall: Als Realschüler hatte er Deutschland verlassen, als Gymnasiast ist er zurückgekommen. Kein Wunder: Das Klima unter den 190 Schülern ist familiär, die Klassen extrem klein, dazu ein junges, hoch engagiertes Kollegium – kurz: tropische Bedingungen für die Bildung.
Ein Drittel der Schüler sind deutsche Diplomatenkinder oder Kinder von Mitarbeitern deutscher Firmen. Der Rest sind Kinder von binationalen Eltern, die die gute Qualität der Deutschen Schule schätzen. „Elitär sind wir nicht“, sagt Kollecker, „wer zur Elite gehören will, geht auf die Amerikanische Schule.“
Der hemdsärmelige Kollecker hat es nicht so mit dem hohen Ross. Das könnte an seinem Onkel liegen. Der war Direktor auf der Zeche Fürst Leopold. Sein Credo: „Man darf nie vergessen wie es ist, wenn man die Schüppe in der Hand hat.“ Deswegen hat der Neffe auch keine Lust den großspurigen Herrn Schuldirektor zu geben, nicht mal auf Botschaftsempfängen.
Außenminister Guido Westerwelle, der in Berlin den Preis des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) für die besten Auslandsschulen überreicht hat, muss solche Momente kennen. „Als wir im Außenministerium gerade ein paar Quatschfotos machen wollten“, erzählt Kollecker, „kam Westerwelle mit einem Wurstbrötchen vorbei und machte mit.“ Das hat ihm gefallen.
Quelle: www.derwesten.de
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Schüler bauen weltweit Brücken 2009/2010
Quito siegt beim Auslandsschulwettbewerb
Preisverleihung mit Bundesaußenminister in Berlin
(09.06.2010) Die Gewinner des Wettbewerbs "Schüler bauen weltweit Brücken" stehen fest: Ihr Engagement für die duale Berufsausbildung, für Umweltschutz und soziale Verantwortung brachte drei Auslandsschulen aus Equador, China und den Philippinen aufs Treppchen.
Gemeinsam mit dem Schirmherrn des IHK-Auslandsschulwettbewerbs, Bundesaußenminister Guido Westerwelle, überreichte Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Auszeichnungen gestern in Berlin.
Bereits zum zweiten Mal hatte die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) die mit 80.000 Euro dotierte Ausscheidung gestartet, um die hervorragende Arbeit der deutschen Auslandsschulen ins rechte Licht zu rücken.
Und auch diesmal punkteten die Kandidaten mit beachtlichen Leistungen: Rang eins erreichte das Berufsbildungszentrum der Deutschen Schule Quito, das verschiedene Schulprojekte für eine qualitativ hochwertige duale Berufsausbildung entwickelt hat. Der zweite Platz ging an die Deutsche Botschaftsschule Peking, die sich der im chinesischen Schulalltag vernachlässigten Themen Ökologie und Umweltschutz angenommen hat. Die Deutsche Europäische Schule Manila qualifizierte sich mit zahlreichen Einzelprojekten zur sozialen Verantwortung für Rang drei.
Den Rahmen für die Preisverleihung bildete die AHK-Weltkonferenz, zu der alle zwei Jahre die Geschäftsführer und leitenden Mitarbeiter der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) zusammenkommen. Vor rund 600 Gästen aus Politik und Wirtschaft, die am Dienstagabend der Einladung zum Festakt gefolgt waren, erinnerte Hans Heinrich Driftmann an die große Bedeutung der Auslandsschulen.
"Unsere Wirtschaft braucht diese Schulen, um ihre Wettbewerbfähigkeit im Ausland zu sichern", sagte der DIHK-Präsident. Trotz der bestehenden Sparzwänge müssten die weltweit 135 deutschen Schulen im Ausland auch in den kommenden Jahren mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet sein. Ebenso sei die Lehrerversorgung sicherzustellen, mahnte Driftmann – nicht zuletzt in den "Mint"-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
Rede Aussenminister Guido Westerwelle
Kurzbeschreibungen:
2. Platz beim 2. IHK-Auslandsschulwettbewerb 2009/2010
Deutsche Botschaftsschule Peking
3. Platz beim 2. IHK-Auslandsschulwettbewerb 2009/2010
Deutsche Europäische Schule Manila (DESM)
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Wettbewerb MIXED UP
Wettbewerb MIXED UP: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg!
Bundesjugendministerium schreibt Preise für gelungene Kooperationen zwischen Kultur und Schule aus
Alljährlich richtet sich der bundesweite Wettbewerb MIXED UP unter dem Motto „durch Zusammenarbeit gewinnen!“ an Träger der Kulturellen Bildung und Schulen. 2010 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend insgesamt sechs Preise im Wert von je 2.500 Euro. Angesprochen sind Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischen kulturellen Partner und einer Schule bestehen. Sie sollen nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen. Vom 20. April bis zum 30. Juni können Bewerbungen online über www.mixed-up-wettbewerb.de eingereicht werden.
Seit 2005 wirbt der Wettbewerb MIXED UP für mehr Kulturelle Bildung an Schulen und damit für Grenzabbau beim Zugang zu Kunst- und Kulturangeboten für Kinder und Jugendliche. Die ressortübergreifende Vernetzung und das Zusammenwirken möglichst vieler Professionen und Institutionen ist im Kooperationswettbewerb seit jeher Programm.
„Grenzgänger“ – der MIXED UP Sonderpreis 2010
In diesem Jahr geht MIXED UP noch einen Schritt weiter in Richtung „Grenzüberschreitung“:
Die Ausschreibung des diesjährigen Sonderpreises „Grenzgänger“ richtet sich an ein international vernetztes Kooperationsteam, das Jugendlichen internationale Begegnungserfahrungen ermöglicht und dabei künstlerische Inhalte und Methoden in den Mittelpunkt stellt. Für den Sonderpreis können sich deutsche Kooperationsteams bewerben, die aus mindestens einem schulischen Partner und einem Träger der Kulturellen Bildung bestehen und mit einer (oder mehreren) internationalen Partnerorganisation oder -schule zusammenarbeiten.
Pressebericht - weitere Informationen
Schüler bauen weltweit Brücken
Hier finden Sie Informationen zum 2. IHK-Wettbewerb für Deutsche Auslandsschulen 2009/2010.
Wissenswertes zum Wettbewerb
Anmeldung
Kinder zum Olymp
Neue Ideen sind gesucht! Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative KINDER ZUM OLYMP! ruft die Kulturstiftung der Länder zum sechsten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.
Information und Anmeldung ab 21. September 2009 unter www.kinderzumolymp.de.




